Trainingszeiten

Montag
Mon 15.10
18:00 Damen 3+4+5 (H) He2 (G)
20:00 Da2(G), Da1, He1 (H)
Dienstag
Tue 16.10
Kein Training
Mittwoch
Wed 17.10
18:00 Jugend, Damen 3+4+5 (H)
20:00 Da2, He1, He2 (H)
Donnerstag
Thu 18.10
20:00 Da1 (G)
Freitag
Fri 19.10
18:00 Da3+4+5 (L)
20:00 Freies Spiel Mix (L)

(G) - Goethehalle
(H) - Herderhalle
(L) - Liebighalle

 

Auch an diesem Wochenende stand für die GSV Damen 2 ein Heimspieltag an. Es galt sich gegen den SG Rodheim 1 und den TG Hanau zu behaupten, gleich 2 starke Gegner an einem Tag.

 

Im Laufe der Trainingswoche stellten wir fest, dass unser nächstes Mannschaftsfoto besser im Lazarett aufgenommen werden sollte, es hagelte Trainingsabsagen aufgrund von Erkältungen, Schulterproblemen und Stress. Trotz des Erfolges der letzten Woche war klar, dass es schwer würde, diese Leistung noch einmal abzurufen.

 

So starteten wir etwas müde ins erste Spiel. Die Annahme war leider nicht sehr konstant und Zuspielerin Michi durfte ordentlich laufen. Auch unsere sonst sehr starken Aufschläge waren heute leider unzuverlässig und segelten ein ums andere Mal ins Aus. ABER zu unserem Glück stellte sich der Gegner schlechter an als wir und wir siegten im ersten Satz zu 22.

 

Auch im 2. Satz kam nicht die Spielbegeisterung der letzten Woche auf. Im Verlauf ähnelte der Satz dem ersten, auch hier konnten wir uns zuletzt mit 25:19 etwas deutlicher durchsetzen. Jules wurde in der Mitte des Satzes wegen einer unzureichend funktionierenden Schulter gegen Magda ausgewechselt, die letzte Woche ja bewiesen hat, dass sie alles kann und auch heute wieder Akzente setzte. Zuspielerin Michi stellte zwar für die eigene Mannschaft etwas unberechenbar, machte dafür aber selbst 5 direkte Punkte.

 

Der 3. Satz begann gut. Michi arbeitete durch starke Angaben gleich zu Beginn eine 0:5 Führung heraus. Trotzdem schlichen sich zunehmend Eigenfehler in unser Spiel ein. Außerdem wurde den Rodheimerinnen scheinbar bewusst, dass sie kurz vor einer 0:3 Niederlage standen sodass sie einen ordentlichen Zahn zulegten. Die recht komfortable Führung schmolz dahin und Jörg musste die erste Auszeit bei einem Stand von 18:17 nehmen. Es half alles nichts: Auch nach der 2. Auszeit beim 23:23 blieb das Zuspiel nicht überzeugend, jede Angreiferin schlug noch einmal ins Aus oder ins Netz und „zack“ war der Satz verschenkt.

 

Der 4. Satz begann stark, nur leider dieses Mal nicht von unserer Seite, sodass wir einem 0:5 Punkterückstand hinterherliefen. Die gute Angreiferin Nina war aus dem Takt, weshalb Jules wieder eingewechselt wurde. Auch gab Neuzugang Julia für die müde Sophia über Diagonal ein kurzes Stelldichein, wurde beim Stand von 12:21 aber wieder rückgewechselt. Insgesamt konnten wir Rodheim, die einfach von ihrer Sache überzeugter waren als wir, nicht genug entgegensetzen und verloren zu 17.

 

Im 5. Satz wurde alle Konzentration noch einmal zusammengekratzt und besser aufgespielt. Auch die Rodheimerinnen spielten gut, nach einer Auszeit beim 8:9 konnte uns Sophia mit einer 4 Punkte Angabenserie bis zum Satzball heranspielen, der dann auch noch verwandelt wurde. Wir siegten schließlich zu 12.

 

Das 2. Spiel bestritten wir dann gegen Hanau, die zur Zeit ungewöhnlich verstärkt werden durch eine Gastspielerin aus der Schweizer Bundesliga.

Beim Einschlagen stellten sich alle Hanauerinnen gut an, im Spiel zeigte sich dann aber, dass eigentlich nur diese eine Spielerin uns das Leben schwer machen konnte.

 

Vom Gefühl her starteten wir sehr gut ins Spiel und konnten uns bis zur Mitte des Satzes immer wieder mit ein paar Punkten Vorsprung absetzen. Stimmung und Motivation waren voll da. Magda spielte konstant zu und Chantal war trotz langer Pause voll einsatzfähig.

Dennoch hatten wir etwas Pech zum Ende des Satzes, da der Schweizer Export zu diesem Zeitpunkt vorn am Netz agierte und einen Punkt nach dem andern machte. Nads verzweifelte etwas in der Abwehr, da der Block sich chancenlos sah, und haderte mit ihrem Schicksal, die Sache vorne nicht selbst in die Hand nehmen zu können. (Das war ganz lustig)

Wir mussten den Satz zu 22 abgeben.

 

In den zweiten Satz konnten wir noch besser starten, bei einer Führung von 13:10 wurde Jules gegen Julia getauscht, die einige schöne Angriffe zeigte. Am Ende lief es dann doch wie im ersten Satz, die Schweizerin wieder vorne, ein ums andere Mal bämbämbäm, was soll man machen. Beeindruckend war, dass Nads dann auch einmal einen geschlagenen Ball erwischt hat, leider flog dieser jedoch knapp übers Netz, woraufhin die Schweizerin ihn auf 1m versenkt hat. (Das war noch beeindruckender).

 

Im 3. Satz wiederholte sich das Ganze mit einem entscheidenden Unterschied, denn zum Ende des Satzes war die Schweizerin HINTEN und wir gewannen nach Punkterückstand zur Mitte des Satzes (da war sie wahrscheinlich länger vorne) zu 23.

 

Im 4. Satz starteten wir trotzdem denkbar schlecht. Die Absprache in der Annahme um Neuzugang Julia funktionierte noch nicht flüssig, die Angaben des Gegners kamen schnell und hart. Jules wurde wieder eingewechselt und überließ Nads ihren Freiraum bei einem Stand von 1:8. Auch im Angriff konnte sie sich, durch viele tolle Pässe nach Außen, auf einmal überraschend gut durchsetzen - die Schulter hatte sich wundersam regeneriert. Wir konnten uns punktemäßig immer weiter an Hanau herankämpfen, nur, so ein Pech, am Ende war die Schweizerin wieder vorne. Erwähnt werden muss noch, dass Magda sie einmal richtig gut blockte und das darauffolgende Drückduell auch noch gewann (Davon wird sie wohl geträumt haben). Sophia kam für Channi, die sich nach tollem Spiel ein paar Fehlerchen erlaubte, konnte bei einem Stand von 19:22  das Spiel aber auch nicht mehr beeinflussen. Wir verloren den Satz zu 21.

 

Abschließend ist zu sagen: Wir freuen uns auf das Rückspiel gegen Hanau denn dann ist die Schweizerin, die zwar sympathisch ist, aber einfach nicht in unsere Liga gehört, angeblich nicht mehr da. Es ist daher mehr als fraglich, ob die Hanauerinnen, deren Mannschaftszusammenhalt nicht so eng erscheint, dann noch einmal siegen können.

 

Rodheim 1 wird wahrscheinlich nicht zu unserem Lieblingsgegner, dennoch freuen wir uns auf ein Rückspiel gegen die nette Mannschaft.